Olympischen Spiele nicht in Gefahr

Olympia_Foto: Tay_Nacimento

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Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff eröffnete vor einigen Tagen trotz Krise an der Seite von Rio de Janeiros Bürgermeister Eduardo Paes das gerade fertiggestellte Juwel im Olympiapark, das Schwimmstadion.

Das olympische Feuer für die Sommerspiele in Rio de Janeiro ist entzündet worden, die Finanzierung, so heißt es, sei gesichert. auch wenn in vielen Bereichen bereits Einsparungen vorgenommen wurden, bei der Eröffnungs- und Schlussfeier etwa soll gespart werden.          .

Sonst verlaufe alles planmäßig, heißt es von Seiten des Internationalen Olympischen Komitees. Vertreter zeigten sich auf der letzten Inspektionsreise mit dem Stand der Vorbereitungen zufrieden.

Sogar das wichtigste Infrastrukturprojekt, die 16 Kilometer lange U-Bahnlinie zum Zentrum der Spiele im Stadtteil Barra, wo sich viele der Austragungsstätten befinden, machten beachtliche Fortschritte bei den Tunnelarbeiten, heißt es.

Doch Olympia-Begeisterung kommt bislang noch keine auf. Das Land wird praktisch nicht regiert.  Die Wirtschaftskrise hat verheerende Auswirkungen auch auf die Bevölkerung Rio de Janeiros, Arbeitslosigkeit und Umsatzeinbußen betreffen viele in der Stadt. So geht auch der Kartenverkauf für Olympia nur sehr zögerlich voran. Von insgesamt 7,4 Millionen Karten für olympische und paraolympische Spiele sind bislang erst rund 62 Prozent verkauft.

 

 

Olympischen Spiele nicht in Gefahr

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Über Beate C. Kirchner

Freie Journalistin, Themenschwerpunkt: Brasilien – Wirtschaft, Politik, Umwelt, indigene Gemeinschaften und auf Anfrage

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