Gewerkschaft plant Generalstreik
Die Regierung unter Temer ist in Brasilien in die Kritik geraten. Viele sehen für die endgültige Entscheidung im Senat über die Amtsenthebung nicht mehr ein sicheres Aus für Rousseff, der eine oder andere Senator soll seine Meinung nach den jüngsten Enthüllungen überdenken wollen und schon zwei Stimmen im Vergleich zur Abstimmung bei der vorläufigen Suspendierung könnten das Blatt wenden. Auch über Neuwahlen wird gesprochen.
Der größte brasilianische Gewerkschaftsverband CUT, der der Partido dos Trabalhadores (kurz PT, Arbeiterpartei) nahesteht, die auch die Partei Dilmas Rousseffs ist, hat inzwischen einen Generalstreik angekündigt. Die Gewerkschaft will damit gegen die geplanten Kürzungen von Sozialausgaben und die Privatisierung von Staatsunternehmen protestieren.
Temer trifft Vertreter nahe der Gewerkschaften
Übergangspräsident Temer traf sich letzte Woche mit 85 Vertretern, die mit den vier größten Organisationen des Landes in enger Verbindung stehen, Força Sindical, União Geral dos Trabalhadores (UGT), Nova Central Sindical de Trabalhadores (NCST) e Central dos Sindicatos Brasileiros (CSB).
60 Prozent der Gewerkschaften würde diese Vertretung repräsentieren mit circa fünf Millionen Mitgliedern, ist auf der offiziellen Internetseite der Übergangsregierung im Internet zu lesen. http://www2.planalto.gov.br/presidente-interino/noticias
Der größte brasilianische Gewerkschaftsverband CUT hatte letzte Woche einen Generalstreik angekündigt, um gegen Kürzungen von Sozialausgaben und die Privatisierung von Staatsunternehmen zu protestieren.
