Brasilien als Wirtschaftsstandort unter den Letzten

Kartenansicht Brasilen (Foto: GNU free Licence)

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Nur Kroatien, die Ukraine, die Mongolei und Venezuela liegen noch hinter Brasilien schneidet schlecht ab im Wettbewerbsfähigkeits-Ranking des Schweizerischen IMD World Competitiveness Center in Lausanne. Seit 1989 gibt die Wirtschaftsschule jährlich Rankings zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit bekannt. 61 Volkswirtschaften werden hinsichtlich diverser Aspekte auf seine Tauglichkeit als Unternehmensstandort analysiert.

Ökonomische Fundamentaldaten fließen ebenso in die Bewertung ein sowie das Ergebnis einer Umfrage unter Top-Managern zu den Wettbewerbsbedingungen in den Ländern.

Brasilien 19 Positionen abgerutscht

Seit 2010 hat Brasilien 19 Positionen eingebüßt. „Brasilien hat im diesjährigen Bericht die schlechteste Regierung der Welt“, erklärte der Wirtschaftsprofessor Arturo Bris, Hauptverfasser des Berichts, im Interview mit der Zeitung Valor Econômico. „Die Effizienz der Regierung belegt Platz 61, das ist das niedrigste Niveau hinsichtlich Effizienz, Verwaltung der öffentlichen Finanzen, Transparenz, Außenhandelsbarrieren und Arbeitsgesetzgebung“. Katastrophal ist momentan allerdings die Lage der meisten lateinamerikanischen Staaten, am besten schneidet noch Chile ab, wandert aber von 31 auf Platz 35.

Brasilien als Wirtschaftsstandort unter den Letzten

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Über Beate C. Kirchner

Freie Journalistin, Themenschwerpunkt: Brasilien – Wirtschaft, Politik, Umwelt, indigene Gemeinschaften und auf Anfrage

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