Kein Stopp für Olympia-U-Bahn in Rio de Janeiro

U-Bahn-Linie 4 von Ipanema zum Olympiapark Foto:Screenshot "Bom dia Rio"

U-Bahn-Linie 4 von Ipanema zum Olympiapark Foto:Screenshot „Bom dia Rio“

Die Bauten aller Olympia-Stätten sind abgeschlossen, was drei Wochen vor der Eröffnungsfeier fehlt, ist der Transport. Die Linie 4 soll vom legendären Strand von Ipanema bis nach Barra da Tijuca, wo sich die meisen Olympia-Austtragungsorte befinden,  in 35 Minuten fahren, bis jetzt braucht man zur Hauptverkehrszeit auf der Straße bis zu vier Stunden. Erst vor knapp einem Monat wurde die Finanzierung zur Beendigung der Bauarbeiten  mit Hilfen einer Finanzspritze des Bundesstaats bereitgestellt.

Diesen Sonntag wurde nun die vorletzte Haltestelle „Antero de Quental“ im Stadtteil Leblon eröffnet. Weiterlesen

Nach Nizza: Sicherheitskonzept für Olympia wird verschärft

Foto: Agência Espacial Brasileira/divulgação, Quelle: www.brasil.gov.br

Foto: Agência Espacial Brasileira/divulgação, Quelle: http://www.brasil.gov.br

Nach dem Attentat in Nizza   ist die Besorgnis des brasilianischen Regierung bezüglich der Sicherheit während der olympischen Spiele gestiegen. Der Chef des Sicherheits-
kabinetts (Gabinete de Segurança Institucional, GSI) Sergio Westphalen Etchegoyen sprach von einer Revision des Sicherheitskonzepts für die Zeit vom Start der olympischen Spiele vom 5.8 bis zu Ende der Paraolympics am 16. September.

Interimspräsident Michel Temer beraumt Treffen an

Etchegoyen sagte in einer Pressekonferenz in Brasilia, Brasilien sei bereit für die Olympischen Spiele, informierte aber, dass Interimspräsident Michel Temer für den heutigen Abend ein Treffen anberaumt habe, an dem neben dem Sicherheitskabinett, das Justiz- und Verteidigungsministerium teilnehmen, um rigorosere Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen.

Geheimdienstmitarbeiter auf dem Weg nach Paris

Ferner sagte der Kabinettschef gegen über GloboNews, ein Vertreter des brasilianische Geheimdiensts ABIN (Agência Brasileira de Inteligência) sei auf dem Weg nach Paris, um sich mit Kollegen auszutauschen. Präsident Hollande hatte nach dem Attentat den Ausnahmezustand für drei Monate verlängert. Weiterlesen

Brasilien: Neuer Parlamentspräsident

Rodrigo Maia (DEM) Foto: Gustavo Lima/ Fotos publicas (14.7.2016)

Rodrigo Maia (DEM) Foto: Gustavo Lima/ Fotos publicas (14.7.2016)

Brasiliens Unterhaus hat einen neuen Parlaments-
präsidenten gewählt: Rodrigo Maia von den konservativ und wirtschaftsliberalen „Demokraten“ (Democratas, DEM). Maia gilt als Verbündeter von Interims-Präsident Michel Temer.

Vorgänger Cunha war wegen Korruptionsvorwürfen suspendiert

Eduardo Cunha (PMDB, Partei der Brasilianischen Demokratischen Bewegung), maßgeblicher Betreiber des Amtsenthebungsverfahrens gegen die gewählte Präsidentin Brasilien Dilma Rousseff steht unter schwerem Korruptionsverdacht und war vor einer Woche von seinem Amt zurückgetreten. Das Oberste Gericht hatte ihn bereits vor Wochen von seinem Amt suspendiert. Seinen Sitz als Abgeorndetet  behält er jedoch.

Mit Stimmen der Opposition

Der gestern gewählte in Chile geborene Rodrigo Maia – sein Vater César Maia war viele Jahre Bürgermeister von Rio de Janeiro – setzte sich gegen 13 Kandidaten durch und konnte sich bei der zweiten Abstimmung mit 285 Stimmen der 512 Abgeordneten gegen den Kandidaten Rogério Rosso (Partido Social Democrático) durchsetzen. Stimmen erhielt er sowohl aus dem Lager der Opposition sowie der Linken.

Interimspräsident Temer gestärkt

Das Ergebnis wird laut Medienberichten Temers Position im Unterhaus stärken und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Mehrzahl der Senatoren Ende August für die endgültige Amtsenthebung Dilma Rousseffs stimmen wird.

Die Abstimmung im Senat hat eher politischen als juristischen Charakter und die Performance der Interimsregierung gilt als entscheidendes Kriterium für die Stimme der noch Unentschiedenen im Senat.

In den Analysen linker Blogs wurde der Rücktritt Cunhas letzte Woche als politisches Manöver interpretiert.

 

Frauen-Proteste gegen „sexistische“ Amtsenthebung

Frauenproteste in Brasilien Foto: Screenshot www.ocafezinho.com

Frauenproteste in Brasilien Foto: Screenshot http://www.ocafezinho.com

Im letzten Monat haben sich hunderttausende Frauen auf den Straßen Brasiliens zu Protesten zusammengefunden. Nach der Vergewaltigung an einer 16-Jährigen Ende Mai in Rio de Janeiro, an der über 30 Männer beteiligt waren, fand eine Protestkundgebungen  nach der anderen statt. „Por todas elas“ (Für alle Frauen) lautete unter anderem das Motto, gegen Machismus, Sexismus und Gewalt.

 

 

„Feminismus“ – Boom auf Google in Brasilien

Bildschirmfoto 2016-07-07 um 18.24.10Die Eingabe des Suchworts „Feminismus“ auf Google in Brasilien verbuchte zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 einen Anstieg von 86 Prozent. Immer mehr Frauen haben begonnen sich mit Feministinnen im Land zu identifizieren. Die neue Wortschöpfung „sororidade“ (das Wort gibt es im portugiesischen Wörtrbuch nicht, soll soviel heißen wie Verbundenheit unter Schwestern, sprich Frauensolidarität) ist in die Alltagssprache eingezogen, ist auf dem Blog www.ocafezinho.com zu lesen. Der Beitrag ist die Übersetzung eines Artikels in des britischen „Guardian“.  Eine der Gründerinnen der feministischen Gruppe „agora juntas“ (jetzt gemeinsam) analysiert die brasilianische Feministinnen-Szene, nachdem die erste gewählte weibliche Präsidentin des Landes Dilma Rousseff des Amtes enthoben wurde.

Rückschläge für Frauenrechte

Gesetz gegen häusliche Gewalt Maria da Penha

In der Interimsregierung Michele Temers sind seit Mitte Mai Rückschläge für Frauenrechte nicht zu übersehen. Keine einzige Frau gehört zu seinem Kabinett an (nur weiße Männer). Gesetzentwürfe sehen vor, dass in der Schule nicht mehr über Gender und sexuelle Orientierung gesprochen werden soll, Abtreibung soll auch für Vergewaltigungsopfer unter Strafe gestellt werden.

Das Gesetz „Maria da Penha“ zum Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt, in Kraft getreten vor 10 Jahren, soll modifiziert werden.

Patriarchalischer Coup

Die Soziologin Maria Betânia Ávila, Forscherin am Feministischen Institut für Demokratie nannte ihren Aufsatz zur Amtsenthebung Dilma Rousseffs  „Patriarchalischen Coup“.

Sie attestiert der brasilianischen Feministinnen-Bewegung die Fähigkeit, die Legitimität der ersten gewählten Präsidentin des Landes zu verteidigen: „Das ist eine Konfrontation mit männlichem Chauvinisten und Neoliberalen.“

Frauen-Proteste gegen „sexistische“ Amtsenthebung

Ein Monat vor Olympia Finanzhilfen aus Brasilia

Foto: br.freepik

Foto: br.freepik

Diese Woche konnten sich die Pensionäre und Angestellten im öffentlichen Dienst im Bundesstaat Rio de Janeiro über Geld auf Ihrem Konto freuen. Grund: Der Bund hatte die drei Milliarden Real (etwa 800.000000 Euro), die dem Bundesstaat auf Grund des akuten Finanznotstands von Interimspräsidenten Michel Temer vergangene Woche zugesichert wurden, überwiesen. Es handelte sich um die letzte Parzelle ihrer Bezüge aus dem Monat Mai, auch die Juni-Gehälter sollen aus diesem Topf bezahlt werden, ebenso wie Gehälter der Polizisten und Feuerwehrleute.

Willkommen in der Hölle

Streik der Zivilpolizisten Foto "Rede Globo "Bom dia Rio"

Streik der Zivilpolizisten Foto „Rede Globo „Bom dia Rio“

Am Wochenende hatten Zivilpolizisten gestreikt, am internationalen Flughafen von Rio de Janeiro wurden Touristen mit einem  Transparent „ Willkommen in der Hölle“ empfangen. Drastisch untermalten die Polizisten ihre Protestaktion „Wer nicht bezahlt wird, wird auch nicht für nichts sterben:“

 

Sicherheit nach Bezahlung gewährleistet

Nächste Woche sollen die Gehälter der Polizisten bezahlt werden. Damit soll auch die Sicherheit während der Olympischen Spiele auf den Straßen Rios wieder gewährleistet sein, betonte Justizminister  Alexander de Moraes gegenüber der Zeitung „Estadao“. Ab dem 15.7. sollen 22.000 Militärpolizisten zusätzlich für die Sicherheit in der Olympiastadt sorgen.

Reicht das Notgeld für alles?

Die große Frage, die bleibt: Wie soll der Rest bezahlt werden? Krankenhäuser, der öffentliche Verkehr, Schulen – die Angestellten der wichtigsten Dienstleistungen erhalten seit Monaten ihre Bezüge mit erheblicher Verspätung.

 

Ein Monat vor Olympia Finanzhilfen aus Brasilia

Abstimmung im Senat erst nach Olympia

 

Suspendierte Präsidentin Dilma Rousseff Foto: www2.planalto.gov.br_PR

Suspendierte Präsidentin Dilma Rousseff Foto: www2.planalto.gov.br_PR

Letzte Woche wurde dem Senat der Untersuchungsbericht zu den Vorwürfen gegen Präsidentin Dilma Rousseff vorgelegt. Rousseff soll Haushaltszahlen vor den letzten Wahlen 2014 geschönt haben, um ihre Politik in besserem Licht erscheinen zu lassen und sich so den Wahlsieg zu sichern. Deshalb war sie in einer Entscheidung des Senats für 180 Tage ihres Amtes enthoben worden. In dieser Zeit sollen die Vorwürfe gegen sie überprüft werden. Weiterlesen

400 Seiten Protokoll, 20 Politiker unter Korruptionsverdacht

Bildschirmfoto 2016-06-29 um 08.43.16Über ein Monat ist vergangen, seitdem Interimspräsident Michel Temer die Regierungsgeschäfte übernommen hat.

Die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff muss nach einem Amtsenthebungsverfahren 180 Tage ihr Amt ruhen lassen.

Aus für drei Minister

Seitdem mussten bereits drei Minister ihr Amt niederlegen, (link) zuletzt Tourismusminister Henrique Eduardo Alves Tour. Grund: Massive Korruptionsvorwürfe. Alves soll zwischen 2008 und 2014 R$ 1,55 Millionen (zurzeit ca. 420.000 Euro) an Schmiergeldern erhalten haben. Vorletzte Woche wurde das Protokoll des Kronzeugen Sergio Machado, in ganzen Umfang öffentlich. Weiterlesen

400 Seiten Protokoll, 20 Politiker unter Korruptionsverdacht

Bundesstaat 49 Tage vor Olympia pleite

Wappen des Bundesstaats Rio de Janeiro

Wappen des Bundesstaats Rio de Janeiro

Am vergangenen Freitag, 49 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele, hat der Interimsgouverneur des Bundesstaats Rio de Janeiro Francisco Dornelles den finanziellen Notstand erklärt.

In seiner Antragsbegründung nannte der Gouverneur ernsthafte Schwierigkeiten in der Bereitstellung der öffentlichen Dienste, die schwere wirtschaftliche Krise (2015 schrumpfte Brasiliens Wirtschaft um 3,8 Prozent, auch in diesem Jahr rechnen Experten mit einem Rückgang um die 4 %) in Zusammenhang mit den sinkenden Einnahmen aus dem Erdölgeschäft, die besonders den Staat Rio de Janeiro betreffen. Ohne Hilfe sei der komplette Kollaps der öffentlichen Sicherheit, der Gesundheitsversorgung, des Bildungswesens und des öffentlichen Verkehrs nicht auszuschließen.

Notstand an Schulen und in Krankenhäusern

In der Tat ist der Bundesstaat seit Monaten nicht in der Lage, Pensionen, Gehälter von Polizeibeamten und Lehrern zu zahlen. Demonstrationen von Rentnern und Angestellten im Öffentlichen Dienst sind an der Tagesordnung , hunderte von Schulen sind seit über 100 Tagen besetzt, weil der Unterricht nicht stattfindet, in den Krankenhäusern fehlen die Ärzte und Artikel des allernotwendigsten Grundbedarfs wie Blutkonserven.

Hilfe in Höhe von 780 Millionen Euro in Aussicht

Mit dem Notstands-Dekret kann der Staat von Rio bei der Bundesregierung ohne langwierige bürokratische Prozeduren und ohne Bewilligung des Parlaments Kredite bekommen oder „außergewöhnliche Maßnahmen“ treffen.

Bauarbeiten für Olympia, Screenshot "Globo"

Bauarbeiten für Olympia, Screenshot „Globo“

Laut dem brasilianischen Medienportal „Globo“ sollen so drei Milliarden Reais (etwa 780 Millionen Euro) in die leeren Kassen des Bundesstaats fließen, unter anderem, um die Sicherheit am Austragungsort der olympischen Spiele garantieren.

Der Bund ist allerdings selbst schwer verschuldet, vom Kongress wurde erst kürzlich eine Erhöhung des Haushaltsdefizites genehmigt. Woher das Geld kommen soll, wurde nicht erläutert, dennoch hat Interimspräsident Michel Temer bereits seine Zustimmung signalisiert, damit die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele wie geplant zu Ende geführt werden können.

U-Bahn zum Olympiapark noch nicht fertig

Größte Baustelle ist zurzeit noch die U-Bahn-Line 4, die die Haltestelle  General Osório im weltberühmten Stadtteil Ipanema mit der Haltestelle Jardim Oceânico in Barra da Tijuca verbinden soll, wo sich die meisten Austragungsorte  der Spiele sowie das Olympia-Dorf befinden. Steht der neue Transportweg zum Start der Spiele nicht bereit, wartet auf Besucher und Mitwirkende das tägliche Verkehrschaos Rios – je nach Tageszeit – eine über zweistündige Fahrt im Stau.

Etwa 500 Millionen Reais (130 Millionen Euro ) sollen für die Fertigstellung der Linie 4 zur Verfügung gestellt werden, hieß es auf der Internetseite des Medienportals Globo am Samstag.

Steuergelder für Public Private Partnership

Dieses Projekt wird wie viele andere Neubauten für die Olympischen Spiele im Rahmen von Public Private Partnership (PPP) mit privaten Firmen realisiert. Eines der Unternehmen, das am U-Bahn-Bau beteiligt ist, hat wohl auch für den Bau des Panorama-Fahrradwegs „Tim Maia“ verantwortlich gezeichnet. Der Radweg, der malerisch an der Küste der Stadt entlangführt, brach wenige Wochen nach der Eröffnung ein, ein Mensch kam dabei zu Tode.

Rechtsexperten zweifeln am Notstandsdekret

Unter Rechtsexperten in Brasilien wurde der Antrag des Bundesstaates Rio de Janeiro auf Finanznotstand konträr diskutiert, die Kommentare der Experten reichten von „nicht verfassungskonform“ und „diskutabel“ bis „mutig“.

Nach dem Gesetz, das im Jahr 2010 unter dem damaligen Präsidenten Lula verabschiedet wurde, greift der öffentliche Notstand bei Ereignissen wie Naturkatastrophen. Namhafte Juristen stellten die Rechtmäßigkeit in Frage gestellt.
Professor Rafael dos Santos, einer der Verwaltungsrechtsexperten der Universität in Rio de Janeiro, sprach von einem „abgekarteten Spiel“.

Erst letzte Woche hatte Brasiliens Interimspräsident Michel Temer verkündet, dass es keine weiteren Zuschüsse für die Olympischen Spiele geben könnte, da das Geld auch in anderen Regionen von Brasilien dringend benötigt würde. In der Tat gibt es in Brasilien mehrere Bundesstaaten, die auf Grund unter anderem von Misswirtschaft und niedriger Steuereinnahmen in Schwierigkeiten sind.  Jetzt wird offenbar eine Ausnahme gemacht.

Bürgermeister Eduardo Paes sieht keine Not für Olympia

Bürgermeister von Rio de Janeiro Eduardo Paes bei der Eröffnung des Tunnels für die „Via Express“, Foto: Screenshot Globo

Bürgermeister von Rio de Janeiro Eduardo Paes bei der Eröffnung des Tunnels für die „Via Express“, Foto: Screenshot Globo

Am Sonntag erklärte der Bürgermeister von Rio de Janeiro Eduardo Paes bei der Eröffnung des Tunnels „Prefeito Marcello Alencar“ der neuen „Via Express“, , der finanzielle Notstand des Staates Rio de Janeiro hätte nichts mit den Olympischen Spielen zu tun, von Seiten der Stadt Rio sei alles am Laufen. Lediglich die öffentlichen Dienste seien betroffen.

Für das eigentliche Olympia-Projekt trägt die Stadt Rio de Janeiro die Verantwortung, der Bundesstaat hingegen ist während der Spiele für den öffentlichen Nahverkehr und die Sicherheit zuständig, also auch für die Linie 4. Die soll nun am 1. August eröffnet werden, also praktisch ohne Testbetrieb. Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele soll am 5. August stattfinden.

 

Rio de Janeiro erklärt Finanznotstand

Olympia soll ohne Hindernisse stattfinden

Brasilia, Treffen zum Thema Olympische Spiele 2016 Foto: Carolina Antunes/PR

Brasilia, Treffen zum Thema Olympische Spiele 2016 Foto: Carolina Antunes/PR

Nach Auffassung des Bundesinnenministers Eliseu Padilha werden die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro ohne Hindernisse stattfinden. Das erklärte der Minister letzte Woche auf einer Pressekonferenz. Er verwies hierbei auf sportliche Megaereignisse, die bereits im Land stattgefunden haben, wie die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die panamerikanischen Spiele im Jahr 2007. „Der Erfolg ist unser Schicksal“, deshalb können wir es nicht zulassen, dass Hindernisse auftreten.“ Weiterlesen

Olympia soll ohne Hindernisse stattfinden

Haftanträge für brasilianische Politiker 

Eduardo_Cunha., Foto: José Cruz_Fotos Publicas_1.11.2015.png

Eduardo_Cunha, Foto: José Cruz_Fotos Publicas_1.11.2015.png

Generalbundesanwalt Rodrigo Janot stellte letzte Woche beim obersten Gerichtshof (STF, Supremo Tribunal Federal) Haftanträge für den ehemaligen Präsidenten von Senat und Abgeordnetenhaus Renan Calheiros, den Ex-Präsidenten Brasiliens (1985–1990) José Sarney, und den kürzlich suspendierten Planungsminister  Romero Jucá.  Sie alle hätten versucht, die  Justiz bei ihren Ermittlungen zum Schmiegeldskandal „Petrobras“ nach der Veröffentlichung der Gesprächmittschnitte  zu behindern. Weiterlesen

Haftanträge für brasilianische Politiker

Brasilien als Wirtschaftsstandort unter den Letzten

Kartenansicht Brasilen (Foto: GNU free Licence)

Kartenansicht Brasilen (Foto: GNU free Licence)

Nur Kroatien, die Ukraine, die Mongolei und Venezuela liegen noch hinter Brasilien schneidet schlecht ab im Wettbewerbsfähigkeits-Ranking des Schweizerischen IMD World Competitiveness Center in Lausanne. Seit 1989 gibt die Wirtschaftsschule jährlich Rankings zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit bekannt. 61 Volkswirtschaften werden hinsichtlich diverser Aspekte auf seine Tauglichkeit als Unternehmensstandort analysiert.

Weiterlesen

Brasilien als Wirtschaftsstandort unter den Letzten

Gewerkschaft plant Generalstreik

Protestaeauf der Avenida Paulista, Sao Paulo: Fotos Púbicas10:06:2016_

Proteste auf der Avenida Paulista, Sao Paulo: Paulo Pinto_Fotos Púbicas 10.06.2016

Die Regierung unter Temer ist in Brasilien in die Kritik  geraten. Viele sehen für die endgültige Entscheidung im Senat über die Amtsenthebung nicht mehr ein sicheres Aus für Rousseff, der eine oder andere Senator soll seine Meinung nach den jüngsten Enthüllungen überdenken wollen und schon zwei Stimmen im Vergleich zur Abstimmung bei der vorläufigen Suspendierung könnten das Blatt wenden. Auch über Neuwahlen wird gesprochen.

Weiterlesen

Gewerkschaft plant Generalstreik