Der Vogelfriedhof in Rio de Janeiro

Vogelfriedhof_Paquetá_Rio de Janeiro©Jorge Vasconcello

Vogelfriedhof_Paquetá_Rio de Janeiro©Jorge Vasconcellos

Auf dem Schild am Eingang ist ein Vogel abgebildet zusammen mit der Zeile: „Ich singe, um meinen Freunden eine Freude zu machen.“ Und das Zwitschern ist auch das Einzige, was hier zu hören ist – auf dem einzigen Vogelfriedhof in Brasilien, wahrscheinlich sogar auf dem einzigen der Welt. Mit den 24 Gräbern, die in etwa die Größe einer Schuhschachtel haben, mutet der Ort wie eine Miniaturausgabe des Friedhofs daneben an.

Nur der Pfarrer fehlt

Ein Geistlicher wohnt der Beerdigung hier zwar nicht bei, aber das Ritual hat durchaus seine Würde mit seinen ganz persönlichen Trauerreden. Auf den Grabsteinen ist zu lesen: „O pássaro abatido“ („Der gefallene Vogel“) oder „O pouso do pássaro cansado“ („Ruhestätte eines müden Vogels“). An der Wand verleihen Zeilen brasilianischer Gedichte, die Vögel als zentrales Thema haben, der Stimmung vor Ort zusätzlich Seriosität. Weiterlesen

Brasilien als Wirtschaftsstandort unter den Letzten

Kartenansicht Brasilen (Foto: GNU free Licence)

Kartenansicht Brasilen (Foto: GNU free Licence)

Nur Kroatien, die Ukraine, die Mongolei und Venezuela liegen noch hinter Brasilien schneidet schlecht ab im Wettbewerbsfähigkeits-Ranking des Schweizerischen IMD World Competitiveness Center in Lausanne. Seit 1989 gibt die Wirtschaftsschule jährlich Rankings zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit bekannt. 61 Volkswirtschaften werden hinsichtlich diverser Aspekte auf seine Tauglichkeit als Unternehmensstandort analysiert.

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Brasilien als Wirtschaftsstandort unter den Letzten

Krokodile, Affen & Co. in der Olympiastadt

Wo in Rio de Janeiro wilde Tiere leben   Plus +++ „Casa da Vanessa“ im Atlantischen Regenwald in Bahia

Breitschnauzenkaiman im Kanal das Taxas ©Jorge Vasconcellos

Breitschnauzenkaiman im Kanal das Taxas ©Jorge Vasconcellos

Mitten in der Stadt auf der Straße auf einen 3,50 Meter langen Alligator zu treffen ist sogar in den Tropen außergewöhnlich. Die Breitschnauzenkaimane leben im Kanal das Taxas, mitten im friedlichen Stadtviertel Recreio dos Bandeirantes, wo sich Familien der Mittelklasse niedergelassen haben.

Im Allgemeinen drehen sie hier ihre Runden, mittags liegen sie gern in der Sonne. Von der Brücke aus kann man aus sicherer Position beobachten, wie sie ihre mächtigen Körper durchs Wasser schieben. Doch der Kanal ist stark verschmutzt, und so rückt gelegentlich eines der 30 dort lebenden Krokodile aus, um sich auf die Jagd nach Futter zu begeben. Weiterlesen

Temer wegen Anti-Korruptionsgesetz verurteilt

©Beto Barata:PR

Michel Temer Foto: Beto Barata/PR

Am vergangenen Donnerstag entschied das zuständige Gericht in São Paulo, dass der Interimspräsident Temer „während der nächsten acht Jahre nicht gewählt werden darf“. Temer war 2015 verurteilt worden, weil er während des Wahlkampfs 2014 Geldspenden über zehn Prozent des Bruttoeinkommens des Vorjahres, die von Gesetz erlaubt sind, getätigt hatte. Grundlage der Entscheidung ist das Anti-Korruptionsgesetz „Ficha Limpa“, ( „Reine Weste“): Politiker, die wegen krimineller Vergehen in zweiter Instanz verurteilt worden sind, verlieren ihr passives Wahlrecht für 8 Jahre und dürfen eigentlich auch keine öffentlichen Ämter bekleiden. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft des Wahlgerichts in São Paulo, (Procuradoria Regional Eleitoral de São Paulo), kann Temer aber durchaus, im Falle der Bestätigung der Amtsenthebung Roussefs im Senat bis zu den nächsten Wahlen Präsident Brasiliens sein, da er zum Zeitpunkt des Urteils diese Funktion bereits innehatte. In dieser Frage sind allerdings Juristen im Lande unterschiedlicher Meinung.

„Ich liebe Brasilien, es ist immer etwas los“, steht unter anderem in Leser-Kommentaren unter den zahlreichen Beiträgen zum Thema im Netz in Brasilien.

Temer wegen Anti-Korruptionsgesetz verurteilt

Countdown für die Olympischen Spiele 2016

111 Orte – 11 Storys – 1  Stadt – bis zum Startschuss in Rio de Janeiro!

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Museum von Morgen

Copacabana und Christo, Samba und Strand – Rio de Janeiro präsentiert sich für die Olympischen Spiele im Sommer, wie die Welt sie kennt. Doch die „Cidade maravilhosa“, die wunderbare Stadt, hat noch ganz andere Geschichten zu erzählen: Von Pastoren, die mit dem Hubschrauber auf dem Kirchendach landen; von Krokodilen, die in einem Fluss der Megacity ihre Runden drehen; vom einzigen Vogelfriedhof der Welt; von der Favela, in der es die besten Schweinerippchen der Stadt gibt, und von einem Kramer-Laden, in dem  Posträuber Ronald Biggs das Bier für seine wilden Feten kaufte. Diese und 96 weitere skurrile, überraschende und zauberhafte Orte präsentiert das Buch „111 Orte in Rio de Janeiro, die man gesehen haben muss„) in(i3)_(843-2)_Kirchner_111_Orte_in_Rio_de_Janeiro_mit FOTOS.indd der schönsten Stadt der Welt am Zuckerhut.

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