„Medaille“ für Maria da Penha aus der Favela, die Olympia2016 weichen musste

Medaille für Maria da Penha Foto: Rio bewegt uns

Medaille für Maria da Penha Foto: Rio bewegt uns

In der Favela Autódromo lebten 600 Familien über 40 Jahre lang friedlich zusammen, doch sie lag just auf der Zufahrtsstraße zum Olympischen Dorf, deshalb mussten nahezu alle Bewohner der comunidade (Gemeinschaft) weichen. Maria da Penha, Ikone des Widerstands wurde vom Aktionsbündnis „Rio bewegt. Uns.“ mit der „Medaille der Werte“ ausgezeichnet.

Insgesamt wurden rund 77.000 Menschen im Zuge der Olympischen Spiele und der Fußball-WM vor zwei Jahren in Rio de Janeiro umgesiedelt. (Lesen Sie hierzu)

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Ein Zimmer im Himmel in Rio de Janeiro

Halbmond des Streetartkünstlers JR. Foto: Courtesy von JR, Quelle: screenshot www.designboom.com

Halbmond des Streetartkünstlers JR. Foto: Courtesy von JR, Quelle: screenshot http://www.designboom.com

Der französische Streetart-Künstler JR kehrte nach Rio de Janeiro zu den Olympischen Spielen zurück. Unter anderem entwickelte  er hier ein Projekt weiter, das er vor über sieben Jahren begonnen hatte: In der ersten Favela Rio de Janeiros „Provendencia“ hatte er 2009 das Projekt „Casa Amarela“ (deutsch: gelbes Haus) gegründet, ein spektakuläres Kunstprojekt in der Favela in den Hügeln hoch über dem brandneuen „ Porto Meravilha“, dem „wunderbaren Hafen“, wo sich viel vom Olympia-Leben in den letzten zwei Wochen abgespielt haben. Weiterlesen