Indigene in Brasilien rufen Klimanotstand aus – sie als „Wächter des Waldes“ können Sie Teil der Lösung sein

 

Indigene, die am Free Land Camp teilnehmen an der Esplanade der Ministerien in Brasilia, ©José Cruz/Agência Brasil

Indigene, die am Free Land Camp teilnehmen an der Esplanade der Ministerien in Brasilia, ©José Cruz/Agência Brasil

Auf dem Free Camp Land in Brasilia wollen die indigenen Völker ihre Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels hervorheben, berichtet Andressa Anholete von Agência Pública. Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass indigene Gebiete, vor allem wenn sie vom Staat formell anerkannt sind, die wirksamsten Barrieren gegen die Entwaldung darstellen, die zum globalen Klimawandel beiträgt.


Demarkation von indigenen Territorien im Amazonas schützt vor Entwaldung und senkt den CO2-Ausstoß weltweit

Aus den Daten von MapBiomas geht hervor, dass die indigenen Gebiete des Landes zwischen 1990 und 2020 nur ein Prozent ihrer ursprünglichen Vegetationsfläche verloren haben, während dieser Verlust in privaten Gebieten 20,6 Prozent betrug. Die Wälder, zu deren Schutz die indigene Bevölkerung beiträgt, CO2 aus der Atmosphäre, wirken als Kohlenstoffspeicher und regulieren die Niederschläge, Das Magazin „Nature“ belegt die analysierten Daten, dass das gesamte Amazonasgebiet von 2003 bis 2016 zu einer Kohlenstoff-Nettoquelle wurde. Die indigenen Territorien hingegen betraf das kaum.

Diese Woche findet die 19. Ausgabe des „Acampamento Terra Livre“ („Camp Freies Land“),  in Brasilia statt. Das Thema Klima ist einer der  zentralen Tagesordnungspunkte sein. Am Mittwoch, den 26.4.2023, werden die auf der wichtigsten Versammlung der indigenen Völker des Landes Anwesenden einen Klimanotstand ausrufen. Damit soll ihre von der Wissenschaft bereits erkannte Rolle im Kampf gegen die globale Erwärmung gestärkt werden. Indigenes Land dient als Schutzschild gegen die Abholzung, die Hauptquelle der Treibhausgasemissionen in Brasilien.

Öffentliche Hand und der Privatsektor müssen sich engagieren

„Die Idee, einen Klimanotstand auszurufen, besteht darin, die Tatsache in die Debatte einzubringen, dass die indigenen Völker Teil der Lösung sind. Aber damit wir einen Beitrag leisten können, müssen sich die öffentliche Hand und der Privatsektor engagieren“, sagt Dinamam Tuxá, einer der leitenden Koordinatoren des Verbandes der indigenen Völker Brasiliens (Apib), der die Veranstaltung organisiert, die seit 2004 jedes Jahr in der Bundeshauptstadt stattfindet.

Forderung: Demarkationen jetzt!

Die Wiederaufnahme der Demarkationen (Anm. d. Red.: Unter Demarkation ist die juristische Anerkennung der indigenen Gebiete zu verstehen, auf die die mehr als 200 indigenen Gemeinschaften Brasiliens historisch begründet Anspruch erheben können), die während der Amtszeit von Jair Bolsonaro völlig zum Erliegen gekommen waren und deren Freigabe Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) zugesagt hat, ist auch das Hauptanliegen der indigenen Bewegung in der Klimadebatte. Es bestand die Erwartung, dass dreizehn indigene Ländereien, die für die Genehmigung – die letzte Phase des Demarkationsritus – geeignet sind, in den ersten 100 Tagen der Lula-Regierung fertiggestellt werden würden, was jedoch nicht geschehen ist.

Löst Präsident Lula sein Versprechen während des Camps ein?

Nach Aussage der von Agência Pública angehörten Führer besteht die Möglichkeit, dass die Regierung die Genehmigungen vor oder gerade während der Veranstaltung in der nächsten Woche bekannt geben wird. Auf der letztjährigen Veranstaltung vor 8.000 Indigenen versprach Lula, der damals noch als Kandidat antrat, dass er im Falle seiner Wahl alle indigenen Gebiete bis 2026 ratifizieren würde, und sprach zum ersten Mal von der Schaffung eines Ministeriums für „indigene Angelegenheiten“.

 

Die Indigenen Spiele Pataxó in Bahia, Brasilien

Kampfsport der Frauen bei den Indigenen Spiele Pataxó 2023 in Santa Cru de Cabralia im Süden Bahias @BC_Kirchner

Kampfsport der Frauen bei den Indigenen Spielen Pataxó 2023 in Santa Cruz de Cabralia im Süden Bahias @BC_Kirchner

Pfeil -und Bogen-Schießen, Kanurennen, Ringkämpfe – große Begeisterung bei den Indigenen Spielen Pataxó im Süden des Bundesstaates Bahias in Brasilien

Die 23. Auflage der Indigenen Spiele Pataxó endete gestern, am 20.4.2023. Die Veranstaltung fand im Dorf Pataxó Coroa Vermelha im Bezirk Santa Cruz de Cabralia statt. Es nahmen insgesamt etwa über tausend indigene Athleten von 20 indigenen Gemeinschaften  aus Brasilien teil, die in elf Disziplinen antraten.

Disziplin: Kanurennsport bei den Indigenen Spielen @BC_Kirchner

Zu  Klassikern wie 100-Meter-Lauf, Kanurennen, Schwimmen oder Ringkampf reiht sich Xikunahity ein, eine Art Kopffußball mit zwei Mannschaften aus zehn Athleten auf einem Feld, dessen Abmessungen denen des Fußballs ähneln.

Besonders beliebt ist die „Corrida com Tora“ (Baumstammrennen): Baumstämme mit einem Gewicht von etwa 100 Kilogramm  müssen von der Mannschaft über eine bestimmte Strecke getragen werden. Jedes Team muss zehn Teilnehmer anmelden.

Ein Stück Holz so schwer wie die Braut

Die „Corrida com Tora“ steht symbolisch für die Tradition der Pataxó,  vor der Hochzeit einen Stein oder einen Holzscheit – vom Gewicht der Braut – vor der gesamten Gemeinschaft zu tragen, um zu demonstrieren, dass man in der Lage ist, eine Familie zu ernähren.

Organisiert werden die Spiele vom stammesübergreifenden indigenen Komitee mit Unterstützung des Sportministeriums und stehen unter dem Motto: „Es geht nicht darum, sich zu messen, sondern zu feiern“.

Zu Gerüchten über einen Staatsstreich in Brasilien

Jair Bolsonaro bei Pressekonferenz im Palácio do Planalto@REUTERS/Adriano Machado

Jair Bolsonaro bei Pressekonferenz im Palácio do Planalto@REUTERS/Adriano Machado

„Ist das Fake? Wahrscheinlich. Oder schlimmer noch: Es ist ein vergifteter Klops, der in das Chaos Brasiliens geworfen wird, das mit dem Coronavirus kämpft, um zu sehen, wie die Bevölkerung auf eine Art „weißen Putsch“ reagiert. Es gibt allen Grund, es glaubwürdig zu machen. Zumindest möglich. Aber das ist es nicht. Nichts von alledem, schreibt der italienische Journalist Daniele Mastrogiacomo in einem Beitrag in der Tageszeitung „La Repubblica“, den der brasilianische Journalist Luis Nassif, in der Online-Zeitung Jornal GGN, „O jornal de todos os Brasis“, zitiert hat: Hier in der deutschen Übersetzung:

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Das Fest für Iemanjá

Fest_der _Iemanjá©Jorge Vasconcellos

Fest_der _Iemanjá©Jorge Vasconcellos

Heute ehren die Anhänger des Candomblé und der Umbanda,
verwurzelt in der der afro-brasilianischen Kultur des Landes,
die Göttin des Meeres Iemanjá mit Opfergaben am Strand. So feiern die Anhänger in Rio de Janeiro

Sie trägt eine silberne Krone und hält einen silbernen Fächer in der Hand. Sie ist mütterlich, aber auch eitel und spricht dem Luxus zu. Ihre Farben sind Weiß, Hellblau und Rosa. Am 2. Februar wird die Göttin des Meeres als Mutter aller Orixás verehrt. In der Umbanda, einer Religion mit afrikanischen und katholischen Elementen, entspricht sie der Nossa Senhora da Conceição, der »Muttergottes von der unbefleckten Empfängnis«. Iemanjá herrscht nicht nur über das Meer, sondern über die Gewässer allerorts, sie ist auch die Schutzpatronin der Seeleute und Fischer.

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Feuer im Amazonas: Volk der Huni Kuin braucht Hilfe

Feuer im Amazonas: Betroffen die Huni Kuin@ Centro_Huwã_Karu Yuxibu

Feuer im Amazonas: Betroffen sind auch die Huni Kuin@ Centro_Huwã_Karu Yuxibu .png

Das Zentrum Huwã Karu Yuxibu in Rio Branco, der Hauptstadt des Bundesstaates Acre in Brasilien, ist eines der Opfer der Brände im Amazonas-Regenwald.

Der Indigene Missionsrat (CIMI) der westlichen Amazonasregion verurteilte in einer Erklärung die Brände und die Entwaldung in der Region, machten Handlager von Argro-Unternehmen verantwortlich und forderten Untersuchungen. Inzwischen hat Brasiliens rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro über 40.000 Militärs zur Löschung entsandt, es wird aber dauern, bis alle Feuer unter Kontrolle sind, die Folgen sind katastrophal. Weiterlesen

Klare Worte: Künstler Arnaldo Antunes ruft auf, den Faschisten Bolsonaro nicht zu wählen

"Isto Não é Um Poema"© Arnaldo Antunes

„Isto Não é Um Poema“© Arnaldo Antunes

Jair Bolsonaro:

„Ich unterstütze Folter“
„Ich verteidige die Diktatur“
„Ich werde den Kongress schließen“
„Sie dienen nicht einmal zur Fortpflanzung“
„Ich vergewaltige dich nicht, weil du es nicht verdient hast“
„Wir werden diese Penner hier rausfegen“
„Der Fehler war, zu foltern und nicht zu töten“
etc usw usw etc usw Weiterlesen

„Die Protagonisten im 21. Jahrhundert im politischen Kampf der Megacities sind Frauen“

© FILMFEST MÜNCHEN 2017

Era o Hotel Cambridge ©FILMFEST MÜNCHEN 2017

Mitten in São Paulo: eine politische Hausbesetzung in einem Ex-Luxus-Hotel mit Flüchtlingen aus aller Welt und brasilianischen Obdachlosen. Der Film „Era o Hotel Cambridge“ (hier die Rezension auf „Diebe der Nacht“ zum Münchener Filmfest 2017) zoomt auf Folgen der Globalisierung in Megacities. Ein Gespräch mit der Regisseurin Eliane Caffé und Szenenbildnerin Carla Caffé über das Making-of, weibliche Führung, Konfliktzonen, die Perspektiven sozialer Bewegungen und den Film im digitalen Zeitalter

Über Flüchtlinge zur politischen Hausbesetzung

Beate C. Kirchner: Ursprünglich wollten Sie einen Film über Flüchtlinge machen.

Eliane_und Carla_Caffé_© FILMFEST MÜNCHEN 2017 : Dominik Bindl

Eliane und Carla Caffé ©FILMFEST MÜNCHEN 2017/Dominik Bind

Eliane Caffé: Als ich die Recherchen für dieses Projekt begann, sollte es eigentlich eine Geschichte mit nur einem Protagonisten werden. Dann habe ich festgestellt, dass viele Geschichten um das Drama der Flüchtlinge in der Presse stehen. Wenn du aber ständig nur Katastrophen über Flüchtlinge hörst, verlierst du irgendwann die Sensibilität, was das Leid eigentlich bedeutet.

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Hunderttausende feiern Hl. Georg in Rio de Janeiro

Auf dem Fest des Hl.Georgs in Rio de Janeiro 2017©Jorge Vasconcellos

Auf dem Fest des Hl.Georgs in Rio de Janeiro 2017©Jorge Vasconcellos

Je schlechter die Zeiten sind, desto mehr Zulauf hat der Glauben, heißt es. So waren trotz Regen  Tausende Gläubige am Morgen des 23. April bereits um 5 Uhr in der Kirche „Igreja São Gonçalo Garcia e São Jorge“ im Zentrum, um die erste Messe zu feiern. São Jorge, der Heilige Georg, ist der inoffizielle Heilige in der Stadt am Zuckerhut. Zu keinem anderen haben die Cariocas mehr Vertrauen: Er beschützt  Polizisten  – und Banditen – gleichermaßen.

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Brasilien: Internationale Investitionen, rigides Sparprogramm und Proteste auf den Straßen

Bildschirmfoto 2016-06-29 um 08.43.16Internationale Konzerne haben von Januar bis August so viel investiert wie in den Boomzeiten des Landes vor zehn Jahren. Das Parlament hat außerdem ein radikales fiskalpolitisches Sparprogramm verordnet. Wird das am Zuckerhut  für Wachstum sorgen? Weiterlesen

IWF: Lockere Geldpolitik der Industriestaaten könnte Real in Brasilien weiter aufwerten

imagesDer Internationale Währungsfonds (IWF) sieht in der Fixierung der Notenbanken westlicher Industriestaaten auf zu niedrige Zinsen, die Gefahr einer übermäßigen Aufwertung der Währungen in Schwellenländern. Die großen Notenbanken wie amerikanische Fed, die EZB, die Bank of Japan und die Bank of England setzen auf niedrige Zinsen, um die Wirtschaft weiter anzukurbeln. Sie wollen damit eine gefährliche Abwärtsspirale aus fallenden Preisen, sinkenden Löhnen und stockenden Investitionen abwenden, die beispielsweise Japans Wirtschaft lange Zeit am Boden hielt.

Negativ-Zinsen in Industrie-Staaten lockt Kapital in Schwellenländer

Sollten die Zentralbanken ihre Strategie der lockeren Geldpolitik weiterverfolgen, könne dies die Kapitalströme in die aufstrebenden Volkswirtschaften weiter anschwellen lassen. Weiterlesen

Proteste gegen Amtsenthebung von Dilma Rousseff in Brasilien

Suspendierte Präsidentin Dilma Rousseff Foto: www2.planalto.gov.br_PR

Suspendierte Präsidentin Dilma Rousseff Foto: www2.planalto.gov.br_PR

Am heutigen Mittwoch, den 31.8.2016 soll die endgültige Entscheidung im Senat fallen, stimmen zwei Drittel der Senatoren für die Amtsenthebung der gewählten Präsidentin Dilma Rousseff, wird ihr Stellvertreter Michel Temer offiziel die Amtsgeschäfte bis um Ende der Legislaturperiode 2018 übernehmen.

Vor dem Palácio da Alvorada, der Residenz der brasilianischen Präsidenten, protestieren während im Senat die Abstimmung stattfindet, Menschen gegen das Verfahren. In den vergangenen Tagen hatte es in Brasilia sowohl Kundgebungen für als auch gegen die gewählte Präsidentin gegeben.

 

Proteste gegen Amtsenthebungsverfahren von Dilma Rousseff. Foto: Midia NINJA

Proteste gegen Amtsenthebungsverfahren von Dilma Rousseff in Brasilia. Foto: Midia NINJA

Gestern  fanden in den Städten Rio de Janerio und São Paulo, Bel Horizonte  und Brasilia größere Kundgebungen statt.  Die Demonstraten nannten die Amtsenthebung „golpe“ ( Staatsstreich). Einige der Teilnehmer setzten in São Paulo Barrikaden in Brand. Die Polizei reagierte mit Tränengas.

Am Montag hatte sich die suspendierte brasilianische Präsidentin vor dem Senat in einer über 40-minütigen Rede verteidigt.  Ihre Absetzung gilt allerdings  als so gut wie sicher.

Rousseff  wird vorgeworfen, sie habe Bilanztricksereien begangen, Staatsausgaben geschönt, Sonderausgaben per Dekret am Haushalt vorbeigewinkt zu haben „Crime de Responsabilidade“, „Verantwortungsverbrechen“ lautet die Anklage.

Rousseff erklärte, sie sei unschuldig, ihren Gegnern wirft sie vor, sie hätten einen kalten Putsch gegen sie inszeniert, juristisch sei die Anklage haltlos. In der Tat wird Rousseff keine persönliche Bereicherung vorgeworfen, anders verhält es sich bei vielen brasilianischen Politikern: Gegen etwa 60 Prozent der 594 Mitglieder von Abgeordnetenhaus und Senat liegen Anklagen oder Ermittlungen vor, bis hin zu einem Mordverdacht.

Viele sind im Zusammenhang mit dem Petrobras-Skandal angeklagt, unter ihnen der ehemalige Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva – Vertrauter und Mentor von Rousseff, der der Korruption und der Geldwäsche beschuldigt wird.

©Beto Barata:PR

Proteste gegen Amtsenthebungsverfahren von Dilma Rousseff in Brasilia. Foto: Midia NINJA

Auch Interimspräsident Temer ist einer von ihnen. Wird Rousseff endgültig Ihres Amtes enthoben, wird Temer bis 2018 die Regierungsgeschäfte führen – ohne Wahl. auch er ist in der Bevölkerung äußest unbeliebt.

In ihrer Rede bezog sich Rousseff explizit auf den radikalen Kurswechsel, den ihr einstiger Vize vollzogen hat, als er mit seiner Partei PMDB die Regierungsgeschäfte kommissarisch übernommen hatte, den Kurs, den die Arbeiterpartei eingeschlagen hatte mit Sozialprogrammen und Wohnungsförderung will Teuer nicht mehr beschreiten. Einen „Verräter“ nennt sie ihn. „Fora Temer“ („Temer raus“) rufen die Demonstranten.

Generalprobe für die Eröffnungsfeier

Feministische Rapperin Karol Conka, Foto: PR

Feministische Rapperin Karol Conka, Foto: PR

Heute fand im Maracana-Stadion im Norden der „Cidade Maravilhosa“ , der wunderbaren Stadt, die Generalprobe für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2016 statt. Alle Künstler, die morgen bei der Eröffnungsfeier ab 20 Uhr Ortszeit (1 Uhr nachts in Europa) auftreten werden, waren vor Ort. Brasilien wird sich musikalisch mit großer Vielfalt präsentieren: Von Música Popular Brasileira (kurz MPB) , wie man heute die Popmusik aus Brasilien nennt, über Samba und Funk. Caetano Veloso und Gilberto Gil werden dabei sein, ebenso wie die feministische Rapperin Karol Conka. Weiterlesen